Sind Sie im B2B-Vertrieb, beschäftigen Sie sich heute vor allem mit den Themen Qualifizierung, Kaufbereitschaft und Umsatzsicherung.
Denn im Vertrieb 4.0 und den damit verbundenen digitalen MĂśglichkeiten, mĂśchte Ihr Kunde seine Vorteile erkennen, um den Weg mitzugehen. Ăber analoge und digitale Kanäle.
Eine Customer Journey, bei der Sie online und offline verbinden, benÜtigt entsprechend die Akzeptanz neuer Kanäle und Prozesse. Genau darum geht es auch im aktuellen Digital Sales Manager (Zertifikatslehrgang).
Nächste Woche präsentieren die Teilnehmenden ihre Strategie und zeigen, dass sie verstanden haben, worauf zu achten ist, um im Vertrieb heute erfolgreich zu sein. Dass sie verstanden haben, wie B2B-Vertrieb heute funktioniert. Mehr dazu im heutigen Blog-Beitrag.
Typische Fragestellungen im B2B-Vertrieb
Der Mensch ist eine wertvolle Ressource im Vertriebsprozess. Daher werden Mitarbeitende im Vertrieb meist dort eingesetzt, wo sie den Kunden einen echten Mehrwert bieten.
Das sind typischerweise die Phasen vor dem Kauf, wenn Fragen geklärt werden und der Kunde auf dem Weg zum Kauf begleitet werden mÜchte. Oder nach dem Kauf. Im Service oder im Support.
Die Fragen, die im B2B-Vertrieb auftauchen, sind z. B. :
- Ist der Bedarf wirklich konkret und akut?
- Wer entscheidet in den verschiedenen Phasen?
- Wie hoch ist das Budget, das tatsächlich zur Verfßgung steht?
- Wann mĂźssen wir liefern? Gibt es einen Verhandlungsspielraum?
- Wie schaffe ich es, alle qualitativ wertvollen Kontakte professionell zu bearbeiten?
Wie Sie Ihre Gespräche professionell fßhren und erfolgreich kommunizieren behandelten wir im letzten Beitrag.
Neben den Dialogen gibt es jedoch noch Technologien, die Sie dabei unterstĂźtzen, Antworten zu erhalten.
Definition der Digitalisierung im Vertrieb
Das Wort „Digitalisierung“ wird heute schon fast inflationär verwendet, da es in allen beruflichen und privaten Lebensbereichen auftaucht. Bereits 2017 hatte die „Digitalisierung“ den Begriff „Lean“ als weiteres Managementthema in den Google Trends Ăźberholt.
In der Urfassung des Begriffs „Digitalisierung“ geht es um die ĂberfĂźhrung von einer analogen in eine digitale Speicherform. Einfach zu behalten ist es, wenn man sich vorstellt, dass Daten Ăźber verschiedene Medien transportiert und wiederverwendet oder verarbeitet werden kĂśnnen. (Hess, 2019)
Die Teilnehmer des Digital Sales Manager Lehrgangs zeigen, dass Digitalisierung mehr ist: Es geht um die Transformation von Prozessen, Organisationen und Einheiten, aber auch um das Thema Kommunikation. Teilweise werden sogar neue Geschäftsmodelle entwickelt, bei denen Techniken oder zukunftsorientierte Technologien verwendet werden. Im Beitrag Was macht ein Digital Sales Manager? gehe ich näher auf die Inhalte des Lehrgangs ein.
Einsatz von Technologien
Vertrieb und Marketing arbeiten in modernen Unternehmen genauso Hand in Hand wie der Innen- und der AuĂendienst.
Das bedeutet, dass die Digitalisierung mehr ist als die Nutzung sozialer Medien wie LinkedIn, YouTube oder Facebook. Diese sind nur ein Teil der „digitalen 3 P“: Plattformen, Prozesse und Produkte.

Das CRM-System, das seit den 1990er Jahren den Vertrieb bei der Pflege der Kundenbeziehungen unterstĂźtzt, bietet systemgestĂźtzte Hilfe: Wiedervorlagetermine, Dashboards, Kundeninformationen auf Knopfdruck u.v.m.. Und auch dieses Managementsystem hat sich weiterentwickelt. Vertrieb 4.0 bedeutet, dass neben der Mensch-Maschine (oder System) Interaktion auch Systeme miteinander verbunden sind.
Daher gibt es heute auch Begriffe wie Social CRM oder Mobile CRM. Das eine unterstßtzt das Beziehungsmanagement ßber soziale Medien und das andere stellt die hardwareseitige Unterstßtzung in der Form dar, dass der Zugriff auf die im System hinterlegten Informationen von einem mobilen Endgerät gewährt werden kann.
Weitere Vertriebskanäle & Technologien
Neben den sozialen Plattformen, Ăźber die sich Menschen verbinden und austauschen, gibt es u. a. den Online-Handel, der den Vertrieb unterstĂźtzt. Im Bereich Service arbeiten viele Unternehmen mit Ticketsystemen oder mobilen Service-Applikationen.
Je nach Situation kÜnnen Menschen mit Bots chatten oder mit echten Menschen in einem Live-Chat kommunizieren.
Die Kßnstliche Intelligenz unterstßtzt nicht nur dabei, Leads zu qualifizieren, sondern auch die Ansprache zu personalisieren und in der Recherche oder Ausschreibungen zu unterstßtzten.
Im Workshop Den Vertrieb im KI-Zeitalter verstehen erfahren Sie an einem Vormittag, wie Sie die Grundlagen und Strukturen fßr Ihren nachhaltigen Vertriebserfolg schaffen kÜnnen.

Wie funktioniert der B2B-Vertrieb heute?
Hybride Formen sind mittlerweile in vielen Unternehmen Standard. Der Erstkontakt findet beispielsweise auf einer Messe oder am Telefon statt und wird anschlieĂend digital weitergefĂźhrt. Das kann eine E-Mail oder eine Nachricht via Messenger oder Social Media sein. Oder umgekehrt.
Genau diese Customer Journey ist die Basis, um den besten Weg fßr Ihren B2B-Vertrieb zu erkennen. Dazu betrachten Sie auch die Personen, mit denen Sie auf dieser Reise zu tun haben. Teilweise sind es mehrere Ansprechpartner oder längere Verkaufszyklen.
Dann verstehen Sie zum Beispiel besser, woran Sie erkennen, ob ein Lead wirklich kaufbereit ist. Unterschiedliche Personen in verschiedenen Abteilungen kĂśnnen den Prozess durchaus in die Länge ziehen. Auch die Ansprache neuer Kontakte ist je nach Zielgruppe anders. Während Sie manche Menschen durchaus noch per Telefon erreichen kĂśnnen, scheint das – besonders bei groĂen Unternehmen – eine echte Herausforderung darzustellen.
Hier benĂśtigen Sie andere Wege. Ist die Person auf LinkedIn oder finden Sie andere Informationen im Internet, die Aufschluss darĂźber geben, wie Sie sie erreichen kĂśnnen?
Auch fßr das Thema Customer Journey gibt es einen kompakten Online-Workshop, in dem Sie interaktiv eine Customer Journey aufbauen und lernen, worauf dabei zu achten ist.
Die Vorteile neuer Technologien
Menschen lieben es einfach. Und alles, was einfach ist, wird sich durchsetzen. Dazu gehĂśren beispielsweise auch Online-Terminkalender, die 24/7 zur VerfĂźgung stehen oder Portale, die Informationen rund um die Uhr bieten.
Auch der Vertrieb selbst wird neue Technologien nutzen, wenn er davon Ăźberzeugt ist, dass es ihm Vorteile bringt. Dazu gehĂśrt, einfacher und schneller an relevante Informationen zu gelangen.
Genau darum geht es den Kunden auch.

Und letztlich kann das bedeuten, dass Vertriebskosten gesenkt werden und Menschen im Vertrieb mehr SpaĂ an ihrer Arbeit haben. Denn sie mĂźssen sich nicht länger stupiden Arbeiten widmen, sondern kĂśnnen dem nachgehen, was sie als Mensch von Systemen unterscheidet: Empathisch im Vertrieb – menschlich sein. Zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen. Ein Netzwerk pflegen. Erkennen, was Kunden wirklich brauchen und erwarten.
KI im Vertrieb
Je nachdem, mit welchem CRM-System Sie arbeiten, kann die KI Sie dabei unterstĂźtzen, historische Daten zu analysieren, um Kaufwahrscheinlichkeiten zu berechnen oder den perfekten Zeitpunkt fĂźr die erneute Kontaktaufnahme zu ermitteln.
Auch wiederkehrende Aufgaben oder Workflows kĂśnnen automatisiert werden. Das erhĂśht die Effizienz und sorgt fĂźr einen reibungslosen Prozess, in dem sich der Kunde gut betreut fĂźhlt.
Lassen Sie sich von der KI bei Ihren Ausschreibungen unterstĂźtzen und das fĂźr Sie Wichtigste herausfiltern. So sparen Sie sich jede Menge Zeit und kĂśnnen sich auf Ihre Aufgabe konzentrieren.

Gleiches gilt fĂźr die Recherche und Administration, die oft sehr zeitintensiv ist, so dass Vertriebsmitarbeiter nur etwa ein Drittel ihrer Zeit mit aktivem Verkaufen – echten Gesprächen – verbringen kĂśnnen.
Im Workshop Kundenakquise mit KI effizient und effektiv gestalten wenden Sie kostenfreie KI-Tools direkt an und wissen am Ende des Vormittags, worauf Sie in der Kommunikation achten mßssen.
Auch auf Veranstaltungen kĂśnnen KI-gestĂźtzte Systeme bei Präsentationen beispielsweise unterstĂźtzen. Denken Sie an Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR). Neue Technologien ermĂśglichen es zum Beispiel, Maschinen und Prozesse zu präsentieren, ohne dass diese „physisch – vor Ort“ vorhanden sind.
Fazit
Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jeder Kunde ist anders. Daher ist es wichtig, die eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Im B2B-Vertrieb wird heute Individualität verlangt. Kunden mÜchten verstanden werden und einfache Prozesse nutzen. Gleichzeitig erwarten sie, dass die Mitarbeitenden im Vertrieb ihre Historie kennen und entsprechend persÜnlich begleiten kÜnnen.
Dazu gehĂśren nicht nur technologische Kenntnisse und Tools, sondern gleichzeitig menschliche, empathische Begegnungen: online und offline.
In Inhouse-Workshops (hier anfragen) oder offenen Veranstaltungen kÜnnen Sie Ihre Fähigkeiten erweitern. Sie erhalten immer ein Handout und Protokolle zu dem, was in den Workshops erarbeitet wurde.
Und wenn Sie SOLO-Selbständige/r sind, kann ich Ihnen den speziell auf Ihre Bedßrfnisse entwickelten Lehrgang empfehlen: Digital Sales Manager/-in SOLO (IHK) hybrid.
Sie haben noch Fragen? Buchen Sie sich gerne kostenfrei Ihren Wunschtermin online. Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Ich freue mich auf Sie!
Ihre
Alexandra Langstrof
Trainerin | Beraterin Vertrieb 4.0 | Syst. Coach | Speakerin | Autorinâď¸ Ich bilde Digital Sales Manager:innen aus đŻ




