Wie kann ich meinen Kunden einen Mehrwert bieten?

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Foto: unsplash (sebastian herrmann)

FĂŒr Unternehmen bringen neue Technologien vor allen Dingen einen Informationsvorsprung, Reduktion der ProzesskomplexitĂ€t, Kostensenkung und eine Verbesserung der EffektivitĂ€t.

Doch welchen Mehrwert bieten moderne Lösungen Ihren Kunden?

Im aktuellen Blog-Beitrag gehe ich nÀher auf die sieben entscheidenden Punkte ein, die einen gesteigerten Kundennutzen bieten.

Und Sie erfahren, was das fĂŒr Ihren Vertrieb heute bedeutet. Denn Datenanalysen, CRM- und ERP-Systeme sind fĂŒr Sie im Vertriebsalltag wichtig, doch der Nutzen aus Kundensicht entsteht an anderen Stellen.

Dieser Beitrag ist ohne KI geschrieben 😉.

 

Mehrwert aus Sicht des Vertriebs

Besonders in Bereichen, in denen Produkte austauschbar sind, kommt es im Vertrieb darauf an, durch andere Aspekte Kunden einen Vorteil zu bieten. Da jedes Unternehmen einzigartig ist, sind die Möglichkeiten unterschiedlich.

WĂ€hrend zum Beispiel das eine Unternehmen ĂŒber genĂŒgend Budget verfĂŒgt, um in hybride professionelle AnsĂ€tze zu investieren, kann ein anderes Unternehmen durch langjĂ€hrige Mitarbeitende mit einem großen Erfahrungsschatz bei den Kunden punkten.

Oder Ihr Vertrieb kann dank neuer Technologien beispielsweise schneller Anfragen beantworten oder individuelle Preislisten und Angebote erstellen. Vieles ist möglich. Letztendlich geht es darum, Systeme so einzufĂŒhren, dass Sie MehraufwĂ€nde durch doppelte Datenpflege oder zusĂ€tzliche Fehlerbehebung vermeiden.

Dank geringer Investitionen sind auch kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen in der Lage, mit wenig Aufwand ĂŒber verschiedene KanĂ€le zu kommunizieren und Maßnahmen wirkungsvoller umzusetzen. Eine Vielzahl meiner Teilnehmenden im Digital Sales Manager Lehrgang zeigten in der Praxis, welche bemerkenswerten Erfolge mit der richtigen Strategie erreicht werden können.

Denn neue Technologien stellen einen Nutzen entlang der gesamten Customer Journey, den einzelnen Vertriebsphasen, dar:

 

đŸ‘‰đŸ» Kunden können einfacher identifiziert, analysiert und bewertet werden.

đŸ‘‰đŸ» Der Kundenkontakt ist ĂŒber verschiedene KanĂ€le – oft einfacher und schneller – möglich.

đŸ‘‰đŸ» Der professionell (hybrid) umgesetzte Prozess bietet FlexibilitĂ€t – auch den Kunden.

 

Mehrwert aus Sicht der Kunden

Wenn Sie als produzierendes Unternehmen Ihren Kunden beispielsweise ein erreichbares Laden- und Servicekonzept vor Ort anbieten als auch digitale Services, verbessern Sie das Erlebnis. Kunden können online einen Termin buchen und vor Ort im stationÀren Fachhandel sofortige Hilfe, passgenaue Lösungen und Ersatzteile zum Mitnehmen erhalten.

Das ist ein Beispiel fĂŒr hybriden Vertrieb, das zeigt, was Kunden heute schĂ€tzen.

1. Wie Informationen Ihren Kunden einen Mehrwert bieten

Heute suchen Menschen meist online, bevor sie in Kontakt treten. Das Internet ermöglicht es, Informationen 24/7 zur VerfĂŒgung zu stellen, z. B.:

 

🎯 Suchmaschinen

🎯 Internetauftritte (der Unternehmen als auch Partner oder Plattformen)

🎯 Soziale Medien

 

Die damit verbundene Informationsflut fĂŒhrt dazu, dass Kunden sowohl die QualitĂ€t als auch die Echtheit prĂŒfen, was durch moderne Technologien einfacher ist als je zuvor. Um Falschmeldungen, Fake News oder manipulierte Bilder zu entlarven, genĂŒgt ein Blick auf die Quelle, den Inhalt und die visuelle Herkunft.

Achten Sie daher darauf, authentisch und wahrheitsgetreu Informationen zur VerfĂŒgung zu stellen.

 

2. Angebotsvielfalt

Was fĂŒr Sie im Vertrieb eine Herausforderung darstellt, ist fĂŒr Ihre Kunden ein großer Vorteil. Nie war es einfacher, Angebote zu vergleichen.

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@unsplash (Laura Chouette)

Und nicht nur das: Auch die Einkaufswege haben sich verĂ€ndert. Neben stationĂ€ren Groß- und EinzelhĂ€ndlern finden sich online zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Einige Unternehmen haben bereits darauf reagiert und stellen zum Beispiel ihren Produktkatalog ins Netz, um den EinkĂ€ufern die Auswahl zu vereinfachen.

Ebenfalls ist es dank des Internets einfacher, Produktkonfigurationen selbst durchzufĂŒhren. Ob es das Auto ist, das sich KĂ€ufer selbst zusammenstellen können oder die Wandfarbe, die via App geprĂŒft wird, wie sie sich in den RĂ€umen macht – um nur zwei Beispiele zu nennen.

Umso wichtiger ist es fĂŒr Sie im Vertrieb, dass Sie Ihr Angebot gut kennen. Im besten Fall auch die Unterschiede und Alleinstellungsmerkmale gegenĂŒber Marktbegleitern. Gut ausgebildetes Vertriebspersonal ist hĂ€ufig in den entscheidenden Phasen „das ZĂŒnglein an der Waage“. Denn gerade im B2B-Vertrieb nehmen Menschen vor der finalen Entscheidung meist persönlichen Kontakt auf.

 

3. Transparente Preise und VerfĂŒgbarkeit

Da Angebote verglichen werden können, gilt das auch fĂŒr die Preise. In der Regel können Sie auch die Lieferzeiten einsehen oder erkennen, wann kein genauer Termin zugesagt werden kann. Das hilft Kunden, wenn sie einen Engpass schnell beseitigen mĂŒssen.

So ist es auch einfacher, eine „initiierte Verknappung“ zu erkennen. Sind ganze Branchen von einem Rohstoffmangel betroffen, ist es glaubwĂŒrdig, wenn sich dies auf Preis und VerfĂŒgbarkeit auswirkt. Anders verhĂ€lt es sich bei manipulativen Verkaufstechniken, die von Kunden schnell entlarvt werden können.

Je angenehmer, d. h. bequemer und schneller der Kunde seinen Kauf tÀtigen kann, umso einfacher ist es, eine gute Kundenbeziehung und Bindung aufzubauen.

 

4. Zeit- und Kostenersparnis in der Entscheidungsphase

Sobald Kunden genau wissen, was sie möchten, können sie weltweit Lieferanten finden, ohne zu reisen. Bei einfachen Produkten gelingt dies per Mausklick. Bei erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Investitionen ist es heute möglich, per Videokonferenz und anderen virtuellen Möglichkeiten Wichtiges im Vorfeld zu klĂ€ren. Kosten- und zeitintensive Reisen entfallen oder können reduziert werden.

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@unsplash (headway)

Auf einer Messe ist es zum Beispiel nicht notwendig, die Maschine in die Halle zu stellen. Sie können dank moderner Technik erlebbar simulieren, wie sich die Maschine verhĂ€lt, wenn zum Beispiel Teile bewegt werden. FĂŒr Ihren Kunden ist dies ein großer Mehrwert, weil er ein besseres VerstĂ€ndnis des Produkts erhĂ€lt.

Und ein System wie die KI hilft auch bei Ausschreibungen oder beim Lesen mehrseitiger AGBs, um schnell relevante Informationen zu finden.

 

5. Einfacher die Spreu vom Weizen trennen

Beim Online-Kauf profitieren Kunden von der gesetzlich vorgeschriebenen RĂŒckgabemöglichkeit. So können sie in Ruhe prĂŒfen, ob das Produkt den AnsprĂŒchen gerecht wird und dann entscheiden, ob sie es behalten oder zurĂŒckschicken.

Gleichzeitig können Kunden – durch den geschulten Blick auf die Bewertungen – QualitĂ€t und Abwicklung besser erkennen. Verschiedene Quellen mit gleichen Ergebnissen spiegeln ein glaubwĂŒrdiges Ergebnis wider.

Als Unternehmen können Sie gezielt Lieferanten aussortieren, die nicht Ihren QualitĂ€tsansprĂŒchen gerecht werden.

 

6. Positives Kauferlebnis

Interaktive Verkaufserlebnisse bieten Ihren Kunden einen großen Vorteil. Das können zum einen professionell ausgebildete Mitarbeitende sein, die eine VerkaufsprĂ€sentation interaktiv online durchfĂŒhren. Zum anderen tragen virtuelle Welten wie Virtual oder Augmente Reality zu einem unterhaltsamen Erlebnis bei.

Spielerische Elemente können den Kaufprozess ebenfalls unterstĂŒtzen. Denken Sie nur an die Fortschrittsbalken im Online-Shop, um zu erkennen, wie nah Sie am kostenlosen Versand sind. Aber auch Sammel- und Punktesysteme gehören dazu oder interaktive Spiele (Quiz und Produktfinder).

Ein Kauferlebnis, das Spaß macht, bleibt positiv im GedĂ€chtnis.

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Foto: Malte Helmholdt (unsplash)

 

7. Angenehme Customer Journey nach dem Kauf

Im besten Fall ist „nach dem Kauf“ âžĄïž „vor dem Kauf“.

Das gelingt, wenn Kunden eine angenehme Erfahrung nach dem Kauf erleben. Das kann eine Beratung zur Anwendung sein oder auch die einfache Abwicklung einer RĂŒcksendung. Hier kaufen Kunden gerne wieder ein, wenn sie das als kundenfreundlich erlebt haben.

Sie empfinden es als wertschÀtzend, wenn sie in der Nachkaufphase mit ebenso viel Aufmerksamkeit betreut werden wie vor dem Kauf. Dazu gehört mehr als nur zu fragen, ob jemand mit dem Kauf zufrieden war.

 

✅ Videos, die bei der Anwendung helfen

✅ interaktive FAQ-Listen

✅ Online-Chats oder Chatbots

✅ Apps, die im Alltag unterstĂŒtzen

✅ QR-Codes und Apps, die zur Fehlerdiagnose und Beseitigung beitragen

 

Das sind nur einige Beispiele, die Ihren Kunden einen Mehrwert bieten.

Werden diese modernen Technologien mit empathischen Mitarbeitern im Vertrieb und Service kombiniert, erlebt Ihr Kunde eine Kundenreise, die er gerne immer wieder erleben möchte.

Wenn Sie sich in diesem Bereich weiterbilden und den Unterschied zwischen dem Hybrid Sales Manager und dem Digital Sales Manager kennenlernen möchten, empfehle ich Ihnen diesen Beitrag.

Der nĂ€chste Hybrid Sales Manager (IHK-Zertifikatslehrgang) startet am 19. Oktober 2026 – interaktiv – online.

„… ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft„, mit diesem berĂŒhmten Zitat aus dem Filmklassiker Casablanca schließe ich diesen Beitrag und wĂŒnsche Ihnen ein erfolgreiches letztes Quartal 2026!

Bei Fragen buchen Sie sich gerne online Ihren kostenlosen Wunschtermin oder schreiben Sie mir.

 

Ihre

Alexandra Langstrof

Trainerin | Beraterin Vertrieb 4.0 | Syst. Coach | Speakerin | Autorin✍ Ich bilde Digital Sales Manager:innen aus 🎯

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