Redaktionelle Beiträge als Win-Win-Geschäft

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über 50 Fachartikel in 3 Jahren publiziert

Die professionelle Pressearbeit mit redaktionellen Beiträgen bringt beiden Seiten Vorteile: Das Unternehmen erhält Aufmerksamkeit und das Fachmedium einen Mehrwert durch verlässliche Informationen. Wichtig ist, die gängigen Genres wie Fachartikel, Success Story und Anwenderbericht sauber voneinander zu trennen und gezielt einzusetzen.

Wo genau die Unterschiede liegen und wie Sie die Beiträge erfolgreich publizieren, erklärt der heutige Blog-Beitrag.

 

 

Nutzen für Leser und Redakteure muss stimmen

Schon im Jahre 2009 ergabe eine Journalistenumfrage, dass die PR-Infos der Unternehmen „nicht geliebt, aber gebraucht“ werden. Redaktionelle Beiträge werden zunehmend online publiziert, da es zum einen günstiger, zum anderen aber einfacher messbar ist, welche Themen die Leser interessieren.

Der Content sollte auch für die Redakteure interessant sein und zu den in den Mediadaten angegebenen geplanten Themen passen.

Wenn Sie planen, Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, sich als Experte oder Spezialist in Ihrem Bereich zu positionieren, überlegen Sie, welche Form eines redaktionellen Beitrags geeignet ist. Das kann zum Beispiel ein Fachartikel, eine Success Story oder ein Anwenderbericht sein. Und prüfen Sie, welche Fachmedien Ihre Zielgruppe bevorzugt liest.

Redaktionelle Beiträge steigern den Bekanntheitsgrad

Fachartikel und Anwenderbericht sind Spezialfälle des journalistischen Berichts. Es überwiegen der Nachrichtencharakter und die Objektivität der Darstellungsform. Fachartikel, Anwender- und auch Produktbericht beantworten in der Regel die typischen W-Fragen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wie?
  • Wann?
  • Warum?
  • Wo?

Typische Informationen sind Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen, Ursachen von Problemen und deren Lösungen. Meinungen des Autors als auch Werbebotschaften haben in diesen Texten nichts verloren. Beispiel für einen Pressetext

Gerade deshalb wirken sie seriös und professionell.

Gestern führte ich ein Telefonat mit einem Unternehmen, das in einem Fachmagazin einen bebilderten Artikel publiziert hat. Meine Ansprechpartnerin berichtete mir, dass das Telefon nicht mehr still steht und das E-Mail Postfach überquillt, weil so viele Anfragen eintreffen.

Ein Fachartikel…

  • ist mindestens eine DIN-A4-Seite lang (häufig umfasst er zwischen 5000 und 8000 Zeichen)
  • erscheint in einer neutralen, objektiven Darstellungsform
  • weist ein hohes fachliches Niveau auf
  • behandelt eine Fragestellung aus problemorientierter Perspektive
  • setzt sich mit einer generellen Fachthematik auseinander

Redaktionelle Beiträge aus der Sicht des Kunden

Ein Anwenderbericht ist im wahrsten Sinne des Wortes der Bericht eines Anwenders. Er genießt beim Leser eine hohe Glaubwürdigkeit und kann deshalb den Kaufentscheidungsprozess potenzieller Kunden positiv beeinflussen.

Die zentralen Elemente eines Anwenderberichts:

  • Ausgangssituation – Überlegungen
  • Problem – Aufgabenstellung
  • Bericht zur Vorgehensweise
  • Resümee

Auch Redaktionen veröffentlichen Anwenderberichte. Pressetext mit Anwenderbeispielen

Redaktionelle Beiträge aus der Sicht des Unternehmens

Während Fachartikel und Anwenderbericht als fachjournalistische Textsorten gelten, ist die Success Story (auch Best Practice Case, Business Case, Praxisbeispiel genannt) vor allem ein Werbetext. Hier steht die Sicht des Herstellers bzw. des Anbieters im Mittelpunkt.

Die zentrale Frage lautet: Warum wurde gerade Produkt oder Dienstleistung XY ausgewählt und welche wirtschaftlichen Vorteile konnten beim Kunden dadurch erzielt werden?

Dies könnten zum Beispiel Umsatz-Steigerungen sein.

Folgende Eigenschaften bringt die Success-Story mit:

  • selten länger als zwei oder drei DIN-A4-Seiten
  • keine journalistische Darstellungsform
  • fehlende Objektivität und Unparteilichkeit

Win-Win: Informationen gegen Aufmerksamkeit

Idealerweise entsteht durch eine Publikation eines Fachbeitrags eine Win-Win-Situation: Das Unternehmen, das für den Fachartikel verantwortlich ist, erhält durch die Publikation ein bestimmtes Maß an Aufmerksamkeit und erhöht seinen Bekanntheitsgrad. Zielgruppen und Reichweite ist meist den Mediadaten zu entnehmen.

Das Fachmagazin wiederum verspricht sich vom Abdruck des Beitrags einen Vorsprung im Wettbewerb um Topthemen, Exklusivität und verlässliche Informationen.

Sie können Fachartikel selbst akquirieren und redaktionelle Beiträge selber schreiben oder das Thema in fachmännische Hände abgeben. Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an oder hinterlassen mir einen Kommentar.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre

Alexandra Langstrof

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