Wie Digitalisierung den Markt verändert – Einfach-Macher

copyright: Alexandra Langstrof
copyright: Alexandra Langstrof

Es ist Ihnen nicht entgangen, wie Digitalisierung den Markt verändert hat? Und Sie sind auf der Suche nach einer krisensicheren Zukunft?

Dann empfehle ich Ihnen, sich mit der Frage zu beschäftigen, wo und wie Sie das Leben Ihrer Mitmenschen vereinfachen können.

Denn die Herausforderungen von heute sind nicht mit dem Denken von gestern zu lösen, sondern nur aus der Position neuer Blickwinkel heraus. Stets auf der Suche nach neuen Perspektiven besuchte ich am 17.2.  eine Veranstaltung zum Thema „Chatbots, Customer Journey, Influencer Marketing – Kommunikation im digitalen Zeitalter“. Die Highlights habe ich für Sie im heutigen Beitrag zusammengetragen.

 

Es ist Ihnen nicht entgangen, wie Digitalisierung den Markt verändert hat? Und Sie sind auf der Suche nach einer krisensicheren Zukunft?

 

Dann empfehle ich Ihnen, sich mit der Frage zu beschäftigen, wo und wie Sie das Leben Ihrer Mitmenschen vereinfachen können.

 

Denn die Herausforderungen von heute sind nicht mit dem Denken von gestern zu lösen, sondern nur aus der Position neuer Blickwinkel heraus. Stets auf der Suche nach neuen Perspektiven besuchte ich am 17.2.  eine Veranstaltung zum Thema „Chatbots, Customer Journey, Influencer Marketing – Kommunikation im digitalen Zeitalter“. Die Highlights habe ich für Sie im heutigen Beitrag zusammengetragen.

 

Warum kommt der Beitrag eigentlich erst jetzt, wo die Veranstaltung doch schon drei Monate her ist? Ja, stimmt. Genau auf den Tag sind drei Monate vergangen. Und ich glaube nicht an Schicksal oder Zufälle. Denn in diesen drei Monaten ist eine Menge passiert. Die ganze Welt hat sich sozusagen verändert – dank der Pandemie. Wie diese in den Griff zu bekommen ist, darüber streiten die Fachleute. Der Pharma-Industrie wird eine bedeutende Rolle zugespielt. Faszinierend, wie sich alles fügt…

Deshalb bin ich der Meinung, dass jetzt genau der richtige Moment gekommen ist, um diesen Beitrag in die Welt zu schicken. Denn interessanterweise handelte es sich bei der Veranstaltung um einen Pharma-Trendtag, an dem Praxiswissen auf den Punkt gebracht wurde. An dieser Stelle ein ganz herzliches DANKESCHÖN an IWW für die Einladung!

Kommunikation im digitalen Zeitalter

Zahlen, Daten, Fakten tauchten in der Präsentation von Philipp Schubert von INTEGR8 media auf: 70 % der Angestellten werden laut einer Gartner Studie im Jahre 2022 täglich mit einer „Gesprächsplattform“ interagieren. 87 % der Menschen informieren sich bereits online lt. „Grüner Markt online“ (2015) und 90 % erwarten laut Microsoft, dass der Support auch online erreichbar ist.

Chatbots ermöglichen es, Dialoge zu digitalisieren. Darüber hatte ich bereits in dem Beitrag „Sprachtechnologie: die Zukunft unserer Kommunikation?“ berichtet. Sie begegnen uns heute an unterschiedlichen Stellen: Auf Webseiten bieten sie uns einen Dialog an, aber auch auf Social Media Kanälen und in Apps auf dem Tablet oder Smartphone. Dort erscheinen sie u. a. als sogenannte „Push-Nachrichten“. Wir entscheiden, ob wir diese in Anspruch nehmen möchten oder nicht.

Darüber hinaus können sie noch mehr. So berichtet Hubspot von Bots, die auf der Webseite „Leads qualifizieren, Meetings buchen oder häufige Fragen an den Kundensupport beantworten können….Dabei können Sie Ihren Bot so konfigurieren, dass er beispielsweise Gespräche an Mitarbeiter übergibt, sobald ein Kontakt qualifiziert wurde, Support-Tickets erstellt und Kontakte zu Listen und Workflows hinzufügt.“

Wenn Sie das Thema Chatbot interessiert:

  • Lassen Sie sich von den Unternehmen oder Agenturen, die Bots anbieten, zeigen, was sie bereits umgesetzt haben. Trifft das Ihre Erwartungen?
  • Ermitteln Sie im Vorfeld, ob diese Art der Kommunikation zu Ihrer Zielgruppe passt.
  • Prüfen Sie, ob Sie genug Informationen vorliegen haben, um eine genaue Anforderung an den Bot definieren zu können.

Wie Digitalisierung den Markt verändert

Dr. Fabian Kaske wurde mit zwei Fragestellungen im Programm angekündigt:

  • Ärzte informieren sich zunehmend digital. Wie können Hersteller dieses Potenzial nutzen?
  • Welchen Einfluss hat die bevorstehende Einführung des E-Rezepts auf das Pharma-Marketing?

Am 17.3.2020 – exakt ein Monat nach der Veranstaltung – wurde diese Thematik aktueller denn je. Denn für Ärzte und Patienten hat sich – dank Corona – der Alltag geändert. Bereits im letzten Artikel berichtete ich von der Online-Sprechstunde.

Ich hatte das große Glück, dass der Redner an diesem Tag neben mir saß. Und Sie möchten jetzt wissen: Wer ist Fabian?

Ein interessanter junger Mann, der vor wenigen Jahren das Unternehmen, das sein Vater 1998 gründete, übernommen hat. Er berät mit seinem Team große und mittelständische Kunden aus dem Gesundheits- und Lifestylemarkt in herausfordernden Marketingfragen. Die Zahlen sprechen für sich. Alleine im Jahr 2018 verzeichnete Dr. Kaske ein Wachstum von 102 %. 55 Mitarbeiter widmen sich unter anderem den Themen E-Commerce und Online-Marketing. Und ihre Kunden erzielen mehr als 1 Milliarde Euro Online-Umsatz p.a. in Deutschland.

In Zusammenarbeit mit Google befragten sie Ärzte, wie diese die medizinischen Informationen gerne erhalten möchten? Die Antwort der meisten: digital

Darüber hinaus ist etwas die Hälfte der Healthcare-Suchanfragen generisch. Das bedeutet, dass sie keinen Rückschluss auf einen speziellen Hersteller, eine bekannte Marke oder ein gezieltes Produkt zulassen und somit den Herstellern ein großes Potenzial bieten. Laut einer Quelle (Statista 2019) nutzen z. B. 68 % der Generation 60+ YouTube. Entsprechend positionieren sich bereits einige Ärzte erfolgreich in diesem Kanal mit interessanten Bewegtbild-Informationen (z. B. Dr. Petra Bracht 132.000 Abonnenten oder Video Visite Dr. Weigl mit aktuell 91.200 Abonnenten).

Fast die Hälfte der Ärzte sieht sich online Videos zu medizinischen Neuerungen an. Komprimierte, schnell zu verarbeitende Informationen kommen besonders gut an. So verwundert das Ergebnis der Ärzteumfrage von Dr. Kaske aus dem letzten Jahr nicht:

  • 47 % nutzen Facebook
  • 45 % YouTube und
  • 30 % Instagram

Online-Handel

Versandapotheken erreichen etwa ein Viertel der Internetnutzer. Doch nur jeder 10. Deutsche hat bisher ein Rezept online eingereicht.

Das Resultat hieraus präsentierte Dr. Kaske mit einer beeindruckenden Zahl: Mehr als 10 Milliarden zusätzliches Wachstumspotenzial werden durch das E-Rezept erschlossen.

Dr. Kaske Instagram

Willkommen zurück – heute – drei Monate nach dem Vortrag.

Wer digitale Kanäle und Möglichkeiten nutzt, um das Leben der Mitmenschen zu vereinfachen, liegt weit vorne.

Verfolgt man den Instagram-Kanal von drkaske_smile entdeckt man interessante Informationen:

  • Die Auslastung in der Pharmaindustrie steigt in der Corona-Zeit um 7 %.
  • 10-faches Bestellvolumen durch Corona
  • 3x höherer Umsatz bei Versandapotheken
  • Verfügbarkeit in Versandapotheken um bis zu 92 % gesunken
  • 52 % längere Verweildauer
  • 80 % höhere Conversion
  • u.v.m.

 

Wie können Sie diese Informationen auf Ihr Angebot übertragen?

Häufig bekomme ich als Feedback meiner Teilnehmer: „Wir kommen zwar aus unterschiedlichen Branchen, doch letztlich haben wir ähnliche Herausforderungen zu meistern.“

Und so schließe ich gerne, wie ich begonnen habe: Wie können Sie das Leben Ihrer Mitmenschen (z. B. Ihrer Zielgruppe) vereinfachen?

Sie können dies mit verschiedenen Kreativitätstechniken erarbeiten. Eine davon ist die Analogie-Technik.

Wenn Sie nicht aus der Pharma-Branche sind und überlegen, wie Sie die Informationen auf Ihr Unternehmen übertragen können, dann kann ich Ihnen diese Technik empfehlen. Und falls Sie diese nicht kennen, sind Sie herzlich eingeladen, diese „in Aktion“ beim Digital Sales Manager (Zertifikatslehrgang) kennenzulernen. Verschiedene Orte und Termine finden Sie im Veranstaltungskalender.

Ich freu mich auf Sie!

Ihre

Alexandra Langstrof

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