Wie hebe ich mich beim digitalen Erstkontakt von der Masse ab?

Photo by @Philipp  Lublasser on Unsplash
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„Wie verhalte ich mich beim digitalen Erstkontakt sympathisch? Per E-Mail oder in Social Media Kanälen zum Beispiel.“ Diese Frage beschäftigt viele Mitarbeiter im Vertrieb. Und vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir, dass Sie selbst über digitale Wege (Kontakt-) Anfragen erhalten. Seit Corona hat dies sogar zugenommen.

Und in manchen Fällen entwickle ich intuitiv eine Abwehrhaltung. Innerhalb von wenigen Sekunden. Geht es Ihnen auch so? Und dann gibt es aber auch andere, denen Sie antworten oder sich vernetzen.

Woran liegt das, dass wir auf – nennen wir es mal „digitale Annäherungsversuche“ – so unterschiedlich reagieren?

 

Gibt es etwas, worauf Sie achten können, wenn Sie über digitale Kanäle Ihre potentiellen Kunden ansprechen möchten?

 

Auf diese Fragen gehe ich im heutigen Blog-Beitrag ein und lade Sie ein, dem ein oder anderen Impuls in Zukunft zu folgen. Sie werden merken, je mehr Zeit Sie damit verbringen, desto mehr Spaß wird es Ihnen machen. Und wenn es Ihnen mehr Spaß macht, werden Sie garantiert noch viel bessere Resultate erzielen!

 

Eine(r) von vielen?

Drängt sich Ihnen bei manchen E-Mails oder Nachrichten über Social Media der Verdacht auf, dass Sie eine „Standard-Anfrage“ erhalten haben?

Der Inhalt kreist um das Angebot des Senders. Im besten Fall hat er (oder sie) ein paar Aspekte integriert, die für uns Empfänger von Interesse sind. Wenn Sie sich mit dem Thema „E-Mail Marketing“ beschäftigt haben, kommt Ihnen die Struktur bekannt vor, aber auch der Eindruck, den diese Nachrichten hinterlassen: Sie sind eine(r) von vielen.

Neben unpersönlichen Kontaktanfragen von mir Unbekannten in den Social Media Plattformen erhalte ich auch zum Beispiel „Standard-Anfragen“, bestimmte Seiten zu verlinken, zu liken oder zu teilen. In der Regel reagiere ich darauf nicht. Erhalte ich allerdings mehrere „Reminder-Nachrichten“, dann kommt es vor, dass ich freundlich nachfrage. Zum Beispiel, wie sie denn darauf kommen, dass ich die Seite verlinken soll? Was dann passiert? Meist nimmt der Spuk daraufhin ein Ende. Ich erhalte keine weiteren Nachrichten (auch keine Erklärung ;-)). Hatte sich der Sender im Vorfeld keine Gedanken dazu gemacht?

Versetzen Sie sich einfach in Ihr Gegenüber und behandeln Sie dieses, wie Sie selbst behandelt werden möchten.

Der Eindruck beim digitalen Erstkontakt

Wie möchten Sie ankommen? Welchen Eindruck möchten Sie hinterlassen?

In einer E-Mail vermitteln Sie über die von Ihnen gewählte Sprache und die Art der Ansprache Ihren ersten Eindruck. Auch die Struktur und der Inhalt entscheidet. Darauf gehe ich gleich noch ein.

Betrachten wir zunächst den digitalen Erstkontakt in den sozialen Medien. „99,7 % of adults believe a smile is an important social asset“ (Rick Warren, The Purpose-Driven Life). Das Lächeln steckt in jedem von uns und zeigt, dass es uns gut geht. Christakis und James H. Fowler untersuchten 1.700 Online-Profile und  ihre Analysen bestätigten, dass online das Gleiche festzustellen ist wie offline: Lächle und die Welt wird mit dir lächeln.

Wenn wir lächeln, drücken wir damit aus, dass wir uns auf unser Gegenüber freuen. Das ist sympathisch.

Ein weiterer Punkt ist die Professionalität. Drückt unser Bild das aus, was wir über uns sagen wollen? Dazu habe ich einen interessanten Tipp bekommen, den ich Ihnen gerne weitergeben möchte. Es gibt eine Plattform, auf der Sie das Publikum Ihr Profilbild beurteilen lassen können. Sie geben die Kriterien ein und lassen abstimmen. Wenn Sie das interessiert, schreiben Sie mich gerne an. Ich nenne Ihnen dann die Seite.

Alexandra Langstrof

Zeigen Sie aufrichtiges Interesse

In dieser heutigen schnelllebigen Welt fokussieren sich viele darauf, Ihre „Botschaft“, Ihr Angebot, in den Fokus zu setzen. Wie wäre es, wenn Sie die Perspektive wechseln? Sich in Ihre Zielgruppe hineinversetzen. Was interessiert diese Menschen wirklich? Welche Bedürfnisse haben sie? Welches Problem möchten sie gelöst haben? Was wollen sie wissen?

Wenn Sie jemanden ansprechen, zeigen Sie, dass sie aufrichtig interessiert sind. Wie das geht? Ganz einfach: Informieren Sie sich vorab. Social Media und die Suchmaschinen liefern genug Informationen. So können Sie anhand des Profils und eventuell vorhandener Aktivitäten einen ersten Eindruck der Person gewinnen. Besonders hilfreich sind Videos, in denen wir „den Mensch in Aktion“ erleben. Wir hören die Stimme, sehen die Gestik und die Körpersprache und erhalten so einen besseren Gesamteindruck.

Wenn Sie in Ihre digitale Ansprache einen „persönlichen Aufhänger“ integrieren, erhöht dies die Aufmerksamkeit des Empfängers. Erklären Sie ihm, warum Sie mit ihm Kontakt aufnehmen. Es ist ein ganz normales menschliches Bedürfnis, Wertschätzung zu erfahren.

Authentisch sein – auch beim digitalen Erstkontakt

Je nachdem, mit wem Sie es zu tun haben, können Sie durchaus im Erstkontakt „so tun als ob“ und einen von Ihnen gewünschten Eindruck hinterlassen. Doch was passiert dann?

Auf Dauer kann sich niemand verstellen. Daher empfehle ich Ihnen, authentisch zu sein. Wenn es passt, dann werden Sie auch weitere Schritte gemeinsam gehen. Andernfalls wird es früher oder später ohnehin auseinandergehen. Sie können diese Erfahrungen natürlich sammeln und so dazu lernen. Sie können aber auch direkt mit den Menschen Zeit verbringen, die auf Ihrer Wellenlänge liegen. Und das gelingt nur, indem Sie sich so zeigen, wie Sie sind.

Ich erlebe, dass Menschen manche Eigenschaften an sich selbst nicht mögen und sich daher verstellen. Sie können lernen, die positiven Seiten dieser Eigenschaften zu erkennen und Frieden damit zu schließen. Sie merken, dass es „Themen gibt“, wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, dass es zu Beginn gut läuft und mit der Zeit – an bestimmten Stellen – zu Blockaden kommt. Diese können Sie im Coaching lösen. Das „Festhängen“ hat oft mit gesammelten Erfahrungen zu tun, die in uns bestimmte Verhaltensmuster auslösen. Dies können Sie ändern.

Das Schöne ist, dass Sie selbst bestimmen, wer Sie sein wollen. Sie bestimmen HEUTE, wer Sie in Zukunft sind. Weil Sie jetzt Erfahrungen sammeln, die bestimmte Überzeugungen festigen. Sind diese hinderlich, liegt es in Ihrer Hand, diese zu ändern. Wenn Sie noch unsicher sind, ob ein Coaching für Sie interessant ist, können Sie auch ohne fremde Hilfe starten.

Vorbilder suchen

Schauen Sie mal, was Sie als angenehm empfinden. Wie treten diese Menschen auf? Wie verhalten Sie sich? Online.

Sie verbringen ohnehin Zeit „online“. Nutzen Sie diese doch einfach mal für Ihre Zielsetzung. Nehmen wir mal an, Sie interessiert es, wie Sie sich von der Masse abheben können. Was würde passieren, wenn Sie sich fünf Minuten täglich eine Social Media Seite Ihres Vorbildes anschauen? Oder fünf Minuten Zeit investieren, um sich für die Aktivitäten Ihres Wunschkunden zu interessieren?

Mein letzter Impuls an dieser Stelle: Limitieren Sie die Zeitfenster. Aus den Trainings und auch in Online-Sessions erhalte ich häufig die positive Rückmeldung, dass das Limitieren Effizienz schafft. Sie konzentrieren sich auf die Aufgabe und vermeiden das Abschweifen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren weiteren digitalen Erstkontakten und wenn Sie Hilfe brauchen, bin ich für Sie da und freue mich, von Ihnen zu hören.

Gerne können Sie mich auch über Ihre Entwicklungsschritte und Erfolge informieren :).

Ihre

Alexandra Langstrof

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