Redaktionelle Beiträge als Win-Win-Geschäft

fachartikel-alexandra-langstrof
über 50 Fachartikel in 3 Jahren publiziert

Die professionelle Pressearbeit mit redaktionellen Beiträgen bringt Ihrem Unternehmen UND den Redaktionen Vorteile:

Sie erhalten Aufmerksamkeit und die Redaktion einen Mehrwert durch verlässliche Informationen.

Wichtig ist, die gängigen Genres wie Fachartikel, Success Story und Anwenderbericht sauber voneinander zu trennen und gezielt einzusetzen.

Wo genau die Unterschiede liegen und wie Sie die Beiträge erfolgreich publizieren, erklärt der heutige Blog-Beitrag.

 

 

Nutzen für Leser und Redakteure muss stimmen

Schon im Jahre 2009 ergab eine Journalistenumfrage, dass die PR-Infos der Unternehmen „nicht geliebt, aber gebraucht“ werden. Redaktionelle Beiträge werden zunehmend online publiziert, da es zum einen günstiger, zum anderen aber einfacher messbar ist, welche Themen die Leser interessieren.

Der Content sollte auch für die Redakteure interessant sein und zu den in den Mediadaten angegebenen geplanten Themen passen.

Wenn Sie planen, Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, sich als Experte oder Spezialist in Ihrem Bereich zu positionieren, überlegen Sie, welche Form eines redaktionellen Beitrags geeignet ist. Das kann zum Beispiel ein Fachartikel, eine Success Story oder ein Anwenderbericht sein. Und prüfen Sie, welche Fachmedien Ihre Zielgruppe bevorzugt liest.

Redaktionelle Beiträge steigern den Bekanntheitsgrad

Fachartikel und Anwenderbericht sind Spezialfälle des journalistischen Berichts. Es überwiegen der Nachrichtencharakter und die Objektivität der Darstellungsform. Fachartikel, Anwender- und auch Produktbericht beantworten in der Regel die typischen W-Fragen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wie?
  • Wann?
  • Warum?
  • Wo?

Typische Informationen sind Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen, Ursachen von Problemen und deren Lösungen. Meinungen des Autors als auch Werbebotschaften haben in diesen Texten nichts verloren. Beispiel für einen Pressetext

Gerade deshalb wirken sie seriös und professionell.

Gestern führte ich ein Telefonat mit einem Kunden, der in einem Fachmagazin einen bebilderten Artikel publiziert hat. Meine Ansprechpartnerin berichtete mir, dass das Telefon nicht mehr still steht und das E-Mail Postfach überquillt, weil so viele Anfragen eintreffen.

Ein Fachartikel…

  • ist mindestens eine DIN-A4-Seite lang (häufig umfasst er zwischen 5000 und 8000 Zeichen)
  • erscheint in einer neutralen, objektiven Darstellungsform
  • weist ein hohes fachliches Niveau auf
  • behandelt eine Fragestellung aus problemorientierter Perspektive
  • setzt sich mit einer generellen Fachthematik auseinander

Redaktionelle Beiträge aus der Sicht des Kunden

Ein Anwenderbericht ist im wahrsten Sinne des Wortes der Bericht eines Anwenders. Er genießt beim Leser eine hohe Glaubwürdigkeit und kann deshalb den Kaufentscheidungsprozess potenzieller Kunden positiv beeinflussen.

Die zentralen Elemente eines Anwenderberichts:

  • Ausgangssituation – Überlegungen
  • Problem – Aufgabenstellung
  • Bericht zur Vorgehensweise
  • Resümee

Auch Redaktionen veröffentlichen Anwenderberichte. Pressetext mit Anwenderbeispielen

Redaktionelle Beiträge aus der Sicht des Unternehmens

Während Fachartikel und Anwenderbericht als fachjournalistische Textsorten gelten, ist die Success Story (auch Best Practice Case, Business Case, Praxisbeispiel genannt) vor allem ein Werbetext. Hier steht die Sicht des Herstellers bzw. des Anbieters im Mittelpunkt.

Die zentrale Frage lautet: Warum wurde gerade Produkt oder Dienstleistung XY ausgewählt und welche wirtschaftlichen Vorteile konnten beim Kunden dadurch erzielt werden?

Dies könnten zum Beispiel Umsatz-Steigerungen sein.

Folgende Eigenschaften bringt die Success-Story mit:

  • selten länger als zwei oder drei DIN-A4-Seiten
  • keine journalistische Darstellungsform
  • fehlende Objektivität und Unparteilichkeit

Win-Win: Informationen gegen Aufmerksamkeit

Idealerweise entsteht durch eine Publikation eines Fachbeitrags eine Win-Win-Situation: Das Unternehmen, das für den Fachartikel verantwortlich ist, erhält durch die Publikation ein bestimmtes Maß an Aufmerksamkeit und erhöht seinen Bekanntheitsgrad. Zielgruppen und Reichweite ist meist den Mediadaten zu entnehmen.

Das Fachmagazin wiederum verspricht sich vom Abdruck des Beitrags einen Vorsprung im Wettbewerb um Topthemen, Exklusivität und verlässliche Informationen.

Sie können Fachartikel selbst akquirieren und redaktionelle Beiträge selber schreiben oder das Thema in fachmännische Hände abgeben.

Wenn Sie noch Fragen haben, buchen Sie gerne online Ihren kostenfreien Beratungstermin oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

Ihre

Alexandra Langstrof
Vertrieb 4.0

Trainerin | Beraterin Vertrieb 4.0 | Syst. Coach | Speakerin | freiberufliche Journalistin✍️ Ich bilde Digital Sales Manager:innen aus 🎯

 

 

Beitrag teilen:

Facebook
LinkedIn
XING

Ähnliche Beiträge

was-wenn-ich-erfolg-habe-fehler
Allgemein

Der größte Verkaufsvorteil

Vertrieb 4.0 bedeutet, Menschen dort einzusetzen, wo sie Maschinen überlegen sind und umgekehrt. Und auch, dafür zu sorgen, dass hybrider Vertrieb möglich ist.
Darüber hinaus gibt es noch etwas Wichtigeres. 💡In diesem Beitrag erfahren Sie, was Ihr größter Verkaufsvorteil ist, wenn Sie im Vertrieb sind.

Weiterlesen »
Allgemein

Weihnachtsgedicht 2025

Angelehnt an das Original des wunderbaren deutschen Schriftstellers Theodor Storm.

Und da die Welt im Wandel ist – habe ich mir erlaubt, auch das Gedicht abzuwandeln. Anders zu schreiben.

Nicht mit den Augen des Knecht Ruprecht – des dunklen, oft furchteinflößenden Gehilfen des Nikolaus, sondern aus anderen Augen.

Weiterlesen »
Neue Kunden gewinnen

Wie nutzt der Vertrieb die sozialen Medien?

Wo und wie sprechen Sie Ihre potenziellen Kunden an? Welche Fragen stellen Sie sich, wenn Sie an Kanäle wie LinkedIn denken? Z.B.: 🤔 Bringt mir das wirklich etwas?

🤔 Lohnt es sich für mich als zurückhaltende Person? 🎯

Der heutige Beitrag bringt Klarheit.

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert